Lösung:
In Zusammenarbeit mit dem Künstler wurde
die eigentliche Kontur der Bügelflasche als Computer-Datensatz auf die Größe der Stele mit Höhe 5,60 m skaliert und auf beiden
Seiten der Stele spiegelbildlich autogen gebrannt. Damit die Kontur im Blech aber nicht abrupt beginnt, ist der untere Übergang vom
Blech in die Nut schräg gefräst, und erinnert somit an die Entwicklung der Bilger-Brauerei. Hierbei kam eine der großen
Fräsmaschinen zum Einsatz, auf der die gesamte Stele aufgespannt wurde um diesen Übergang zu fräsen.

Lösungen:
Die Schweissnähte wurden aussen-gewölbt geschweisst und danach handpoliert, sodaß im Detail das Objekt als
Mono-Block dasteht, und nicht nur als die Summe von Einzel-Blechen. Der Revisions-Deckel auf der Rückseite wurde in eine gefräste
Aussparung mit engem Spaltmaß eingesetzt, sodaß der Deckel optisch kaum erkennbar ist. Die Steifigkeit der Stele gegen Winddruck
wurde durch geschweisste Rippen und Träger von innen verstärkt, dazu mussten aber die Schweisser in die enge Stele klettern und
dort noch schweissen. Die Schweissnähte dazu mussten einerseits stabil und durchgeschweisst sein, andererseits durfte auf der
Aussen-Seite keine Wärme-Einwirkung sichtbar werden. Die solide Verankerung im Fundament musste beim Aufstellen mit dem Autokran
zwar schnell durchführbar sein, aber sollte dann unsichtbar werden. Die Oberfläche der Stele wurde vor der Aufstellung noch 4
Wochen lang speziell behandelt, damit eine gleichmäßige Korrosion eintritt.
